Montag, 12. Oktober 2015

Tag 8 - Artenvielfalt

Eindrücke vom Morgenspaziergang auf dem Gelände der Fazenda Meia Lua:

Maskentrogon


Kapuzineräffchen


Capybara (Wasserschwein)


Gelbbrustara


Zwei Sittiche auf einem Flammenbaum



Mittagspause im Garten:

Wer weiss welche Blume das ist bitte kommentieren :-)


Sittich mit Bocaiúva Früchten


Auch hier werden Hinweise gerne angenommen...


Entspannen in der Hängematte



Auf dem Weg zur Nachtsafari auf der benachbarten Fazenda San Francisco:

Grosser Ameisenbär


In voller Grösse


Und noch mit Nachwuchs auf dem Rücken


Nandu


Capybara Familie


Auf der Nachtsafari konnten wir leider keine brauchbaren Bilder machen, aber gesehen haben wir unter anderem Eulen, Füchse, Sumpfhirsche, Kaimane, Gürteltiere und ein Ozelot. Ausserdem will der Guide die Fussspuren und die Augen eines Jaguars gesehen haben, wir konnten jedoch leider nichts entdecken.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Tag 7 - Ankunft im Pantanal

Nach dem gestrigen Reisetag im Nachtbus erreichten wir gegen 9 Uhr mit rund einer Stunde Verspätung Campo Grande. Dort hatte zum Glück unser Fahrer ausgeharrt und auf uns gewartet. Er war bester Laune und erzählte während der 2,5-stündigen Autofahrt zur Rancho viele interessante Dinge über die Gegend. Wir sahen zudem schon einige Tiere, zum Beispiel ein Reh oder den Nandu aus der Familie der Strausse.  


Auf der Rancho wurden wir dann gleich auf berndeutsch begrüsst,  die Besitzerin Miriam kommt ursprünglich aus Steffisburg. Nach einem feinen Mittagessen zubereitet aus eigenem Gemüse und fangfrischem Fisch erkundeten wir ein bisschen die Umgebung. Im nahen See leben Kaimane und obwohl diese wärmere Temperaturen bevorzugen konnten wir zwei davon sehen. Am späteren Nachmittag  unternahmen wir einen Ausritt in die nähere Umgebung. Für mich war es toll wieder einmal auf einem Pferd zu sitzen, und auch Silvano, das erste Mal überhaupt hoch zu Ross, fand Gefallen daran.  Diese Pferde hätte wohl sowieso nichts aus der Ruhe bringen können. 


Kurz vor der Rückkehr zur Pousada sahen wir auf einer Wiese einen Ameisenbären umher streifen.  Dies ist definitiv eines der merkwürdigsten Tiere die ich je gesehen habe. 

Nach dem Abendessen begleitete uns Miriam an den See,  in der Hoffnung Kaimane und Wasserschweine zu sehen.  Sobald wir unsere Taschenlampen auf die Wasseroberfläche richteten, leuchteten uns gleich mehrere Augenpaare entgegen, ein sehr spezielles Gefühl. Wir freuen uns auf die nächsten Tage, an diesem beschaulichen Ort können wir uns bestimmt bestens erholen.

Freitag, 9. Oktober 2015

Tag 5 - Wasser marsch! und Tukan-Show

Am Morgen als wir aufwachten regnete es. Nach dem Zmorge hatte es immer noch nicht aufgehört und als wir etwas später an der Busstation standen goss es wie aus Kübeln. Der Regen war heute unser ständiger Begleiter. Wir zogen aber unseren Plan durch und gingen erneut zu den Iguaçu-Wasserfällen, diesmal aber von der argentinischen Seite her. Leider hatte der Regen auch nach Ankunft im Park immer noch kein Erbarmen mit uns. Die Wanderung über die schön angelegten Trails gefiel uns aber trotzdem und die Wasserfälle sehen auch bei Regen sehr beeindruckend aus. 


Am Nachmittag besserte sich das Wetter etwas, so dass wir uns nochmals auf einen der Trails wagten. Nun zeigen sich auch wieder mehr Tiere, allen voran Schmetterlinge, Vögel und der allgegenwärtige Quatis. Dann entdeckten wir in einer der Baumkronen einen Tukan, den wir lange beobachten und fotografieren konnten. Was für ein wunderschönes und anmutiges Tier! Auf dem Rückweg sahen wir dann nochmals insgesamt vier Tukane, diesmal sogar noch aus kürzerer Distanz. Sie lieferten uns tolle Fotomotive.






Donnerstag, 8. Oktober 2015

Tag 4 - Foz do Iguaçu

Mit dem Sonnenaufgang ging es los an den Flughafen mit Ziel Foz do Iguaçu via Zwischenstopp in Sao Paolo. Wir hatten das Glück immer am richtigen Fenster zu sitzen, sodass wir Rio noch ein letztes Mal von oben geniessen konnten.

Ipanema (l.) und Copacabana (r.)


Danach gab es einen guten Eindruck von der immensen Grösse Sao Paolos und zum Schluss auch noch die Igauçu Fälle aus der Vogelperspektive. Dank dem frühen Start blieb noch genug Zeit um die Brasilianische Seite des Iguaçu Nationalparks zu erkunden, von wo aus man den besten Panoramablick auf die unzähligen Wasserfälle hat. Und was für ein unbeschreiblich schöner Anblick!!!

Eines von vielen :-)


Auf einem kurzen Wanderweg sieht man die verschiedensten Abschnitte und Einer ist schöner als der Andere. Wir konnten uns fast nicht satt sehen und es ist schwer vorzustellen, wie das auf der Argentinischen Seite noch getoppt werden soll. Als Krönung konnten wir noch auf eine Plattform im Wasserfall auf der man so richtig schön abgeduscht wurde – genau das richtige bei 35°. Natürlich gab es auch wieder jede Menge Tiere zusehen, wie bunte Schmetterlinge und Vögel, grosse und kleine Echsen, ein Reh und als Highlight eine Art Nasenbär Namens Quatis.

Quatis in Action


Dieser isst mit Vorliebe den Touristen das Essen weg und als wir einen kleinen Imbiss zu uns nahmen waren wir auf der Hut als einer um unseren Tisch herumschlich. Nur leider war Anita nicht darauf gefasst dass der Quatis es auf ihr Getränk abgesehen hat und bevor sie reagieren konnte hatte er es schon mit seinen Pfoten zu sich gezogen und angefangen zu trinken. Es hätte nicht viel gefehlt und er hätte auch noch den Strohhalm benutzt…

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Tag 3 - Vamos a la Playa

Endlich war Strandwetter angesagt und so machten wir uns gleich auf um einmal die 4km lange Copacabana rauf und runter zu joggen. Spätestens vom Posto 1 aus geniesst man eine spektakuläre Aussicht über die ganze Bucht. Nach dieser Anstrengung belohnten wir uns typisch Brasilianisch mit einer Coco Gelado an einer der unzähligen Strandbars. Am Nachmittag stand ein Spaziergang durch den Jardim Botânico auf dem Programm um dem Lärm der Stadt kurz zu entfliehen.

See im Jardim Botânico


Der Garten ist riesig und sehr abwechslungsreich angelegt und hier bekamen wir auch unsere ersten Tukane und die ersten Papageien zu sehen. Vor allem dass leuchtgelb des Swainson-Tukans hatte es uns angetan, aber leider hatten wir nur unsere "Strandkamera" dabei und konnten ihn deshalb nicht fotografieren. Anschliessend ging es an den zweiten berühmten Strand, nach Ipanema. Hier kamen wir genau richtig um die Abendstimmung und den Sonnenuntergang zu geniessen und um endlich auch einmal im Meer zu baden.

Morro Dois Irmãos beim Sonnenuntergang


Zum Abschluss des Tages gab es nochmals einen Caipi an der Copacabana, gefolgt von einem Znacht das locker für 4 Personen gereicht hätte… Langsam verstehen wir warum Rio zu recht bei den schönsten Städten der Welt ganz vorne dabei ist!

Am Strand von Ipanema


Dienstag, 6. Oktober 2015

Tag 2 - Rios Highlights

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Rios Hauptattraktionen. Am Vormittag besuchten wir den Corcovado. Er überragt mit seiner stattlichen Höhe von über 700müM alle anderen Hügel und bietet daher eine wunderbare Rundsicht über die ganze Stadt. Man sieht vom Ipanema-Strand bis zur Altstadt mit dem alten Flughafen, und vom Maracana-Stadion bis zur Copacabana. Die Christus-Statue aus nächster Nähe zu sehen ist ebenfalls ein ganz spezielles Gefühl. 

Christus-Statue


Nach der Bahnfahrt durch den Regenwald hinunter nach Cosmo Velho beschlossen wir, den Weg bis zum Zuckerhut zu Fuss zurückzulegen. Dies ergab eine schöne etwa zweistündige Wanderung durch einen ruhigen Stadtteil Rios. In der Gondel hinauf zum Zuckerhut begegneten wir bereits zum zweiten Mal unserer Heimat. Auf dem Corcovado war mit „50% auf die Schweizer Jungfraubahn“ geworben worden, die Gondel der Zuckerhutbahn wurde in der Schweiz hergestellt. Heimweh sollten wir also nicht bekommen. Oben angekommen war die Aussicht wieder fantastisch, durch den Sonnen- und Wolkenmix herrschte eine wunderschöne, sehr spezielle und beinahe mystische Stimmung. Wir konnten uns erst von diesem Anblick losreissen, als die Sonne bereits hinter dem Corcovado verschwunden und der Akku unseres Fotoapparates leer war.

Blick auf den Zuckerhut


Blick hinunter auf die Stadt und den Corcovado





Montag, 5. Oktober 2015

Tag 1 - Rio im Regen

Der Tag begann wie er gestern aufgehört hatte – grau und regnerisch. Wir waren aber guten Mutes dass sich im Laufe des Tages das Wetter noch bessern würde. Wir entschieden uns vorerst für eine Altstadtbesichtigung. In Rios Innenstadt ist es in erster Linie chaotisch und laut. Sie hat aber ebenfalls ein paar Bijous zu bieten - zum Beispiel das Schauspielhaus, eine alte Klosteranlage mitten im modernen Zentrum sowie einige schöne Kirchen. Alles in allem ist es ein interessanter Mix aus alten und neuen Gebäuden.

Rio's Zentrum vom Parque das Ruinas


Dieser Mix spiegelt sich auch in der Gesellschaft wider, welche sehr multikulturell zu sein scheint. 
Dazwischen stärkten wir uns in Rios wohl schönstem Kaffeehaus mit einem feinen Dessert. Am Nachmittag unternahmen wir einen Ausflug in das etwas erhöhte Künstlerviertel Santa Teresa, welches mit einem an den Seiten offenen Tram erreicht werden kann, das vorwiegend als Touristenattraktion dient.

Fahrt im Santa Teresa Tram


Oben angekommen machten wir einen Spaziergang zum Parque das Ruinas. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt, den Zuckerhut und den Corcovado. Zu unserer Freude tobten in den Bäumen ein paar Äffchen herum und auch die meisten Vögel Rios scheinen sich gerne dort oben aufzuhalten, wir hatten sogar das Glück zwei Kolibris zu sehen. Das Abendessen in einem Restaurant mit typisch brasilianischen Gerichten war fantastisch. Den Abend ließen wir auf der Dachterrasse unseres Hotels ausklingen, von wo man unter anderem die hoch über der Stadt thronende schön beleuchtete Christusstatue sehen kann.

Äffchen im Parque das Ruinas